Vom Design bestach der GT durch eine Betonung der Karosserie als geschlossene Einheit mit integrierter Stoßstange, stark betontem Hinterbau mit großer Heckklappe, integriertem Überrollbügel, sogenannter JetFront mit aufgesetzten Scheinwerfern und einer markanten Abreißkante im Heck ohne lange Fahrzeugüberhänge. Ziel bei der Entwicklung des Fahrzeuges war es, auf kurzlebige modische Spielereien zu verzichten und eine hohe Funktionstüchtigkeit aller Details zu erreichen. So gibt es keine einzige Zierleiste, das Frontteil besteht aus Kunststoff, der auf einer Gummizwischenlage befestigt ist, sich also bei leichten Karambolagen leicht auswechseln läßt. Die Längsholme unterhalb der Türen sind aus Kunststoff gefertigt und sollen resistent gegen widrige Straßenverhältnisse im Winter sein.
Das Motto des Konzeptautos war "Sportwagen für die Jugend, ein Gegenstück zu den britischen Kleinsportwagen der 60er Jahre, ein Auto fürs Herz". Geplant war seitens NSU eine Kleinserienfertigung, doch da die Entwicklung des großen Wankelautos (Ro 80 erschien dann zur IAA 67) alle Kapazitätsreserven aufbrauchte, wurde das Projekt trotz zustimmender Besuchermeinungen zurückgestellt und später aufgegeben.
Der Motor ist über die Heckklappe über eine herausnehmbare Abdeckung zugänglich. Die Innenaustattung bestand aus zwei Schalensitzen, großen Rundinstrumenten und einem griffigen Lederlenkrad. Durch die großen Fensterflächen war eine gute Rundumsicht gegeben.
Gebaut wurde der Prototyp nach AUTONOVA-Anweisungen bei der Karosseriewerkstatt Sibona & Basano, Turin. Die gesamte Entwicklungszeit von der Idee bis zur vorführbereiten Studie betrug nur 4 Monate.
| Technische Daten des Autonova GT: |
| Fahrgestell vom Prinz 1000 |
| Radstand 2250 mm, Spur 1246/ 1235 mm |
| Außenabmessugen 3750 x 1550 x 1200 mm |
| Gewicht ca. 735 Kg, zul. Gesamtgewicht 1050 kg |
| Motor 1085 cm3, 55 PS |
| Höchstgeschwindigkeit 168 km/h |
| geplanter Preis ca. 8000, DM |
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